15.08.13

Raphael Hofstetter

TVW-Funday 2013 Atzmännig

Wandern, Glace, Rodeln, Bullriding, Brötle ..... alles was das Kinder- ääääh TurnerInnen-Herz begehrt!

Am letzten Samstag, 10. August, versammelten sich einige Wagemutige bei bestem Wetter zum TVW-Funday 2013. Ein Vereinsmitglied war schon im Vorfeld dermassen aufgeregt, dass es sich bei den Organisatoren ab- statt angemeldet hatte. Umso grösser war die Freude, einen weiteren Teilnehmer begrüssen zu dürfen. So machte sich die Truppe mit den Privatautos auf den Weg zum Atzmännig im Kanton St. Gallen. Die Vorfreude auf den Tag wurde auch durch einen Stau, welcher die Anfahrtszeit um eine geschlagene Stunde verlängerte, nicht getrübt. Stattdessen wurde die zusätzliche Zeit dazu genutzt, sich vor der bevorstehenden Wanderung noch zu stärken. Am Zielort angekommen, wurde diese dann sogleich strammen Schrittes (man musste ja die durch den Stau verlorene Zeit aufholen) in Angriff genommen. Gleich zu Beginn wurde klar: Auf dieser Wanderung würde es nur bergauf oder bergab gehen, aber nicht geradeaus. Für die Verwendung des Ausdruckes "gemütliche Wanderung" im vorgängig versendeten Infomail möchten sich die Organisatoren bei dieser Gelegenheit ausdrücklich entschuldigen...
Nach der Bezwingung des Atzmännigs und einer kurzen Stärkungspause wurde der Abstieg in Angriff genommen. Dabei zeigte sich, dass Turnschuhe nicht als das optimale Schuhwerk für eine Wanderung in den Bergen angesehen werden können. Stürze konnten aber durch vorsichtiges und langsames Gehen vermieden werden. Max hingegen, selbstverständlich mit Wanderschuhen ausgerüstet, absolvierte den Abstieg, einer Bergziege gleich, in einem horrenden Tempo. Er hatte uns schon auf der Hinfahrt darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Turnfahrten zu früheren Zeiten häufig im Laufschritt absolviert wurden...
Nach dieser kurzen, aber intensiven Wanderung (die Gruppe hatte die durch den Stau verlorene Zeit aufgrund des hohen Marschtempos bereits wieder aufgeholt) wurde zum zweiten Programmpunkt, dem Sommerrodeln auf der Rodelbahn Atzmännig übergegangen. Dies hat den Teilnehmern dermassen gefallen, dass alle die Bahn gleich mehrmals in Angriff genommen haben. Dabei wurden durch jeden Lauf die Kenntnisse betreffend Bahn und Rodel dermassen verbessert, dass immer schnellere Fahrten möglich wurden. Stürze konnten aber fast vollständig vermieden werden (die Zielkurve war aber auch sehr eng gebaut...). Danach konnten es die beiden Organisatoren nicht lassen, sich beim Bullriding, notabene mit der höchsten Schwierigkeitsstufe, zu versuchen. Nur so viel sei gesagt: Es endete mit blauen Flecken und Schürfungen...
Nach so viel Action wurden bei einer nahe gelegenen Feuerstelle Würste, Spiesse und sogar Käseschnitten "gebrötelt", das Erlebte Revue passiert und sich über Gott und die Welt ausgetauscht, weshalb man sich erst nach Sonnenuntergang auf den Heimweg machte. Alle Teilnehmer waren sich einig, ganz im Sinne des Tagesmottos viel "Fun" gehabt zu haben und hoffen, dass sich nächstes Jahr noch mehr Teilnehmer dazu gesellen werden.

Text: Co-Orgi Florian Schweer

PS: Danke an dieser Stelle den Orgis für die Organisation... s'hed Fun gmacht!

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