11.08.06

Raphael Hofstetter

1. TVW-Weekend vom 12./13. August 2006

Von Meringue, Trottinetten und Karabinerhaken.....das 1. TVW-Weekend auf dem Kerenzerberg war nichts für Warmduscher aber ein voller Erfolg.

Am Samstag, 12. August, trafen sich 18 TVW-lerInnen zum 1. TVW-Weekend. Ihr fragt euch, was ist das TVW-Weekend? Ganz einfach: Das TVW-Weekend wurde von den beiden „Orgis“ Pesche Leutwyler und Adi Schuler dieses Jahr neu lanciert als Sommer-Pendant zum Skiweekend. Da die Teilnehmerzahlen bei der Velotour, dem Fun-Day und der Turnfahrt eher rückläufig waren, haben sie diese Anlässe „fusioniert“ und es wurde daraus, das TVW-Weekend. Eine tolle Sache, wie alle Teilnehmer der Erstauflage sicher bestätigen können. Es war einiges los:

Zuerst ging es mit den Privatautos nach Filzbach/Kerenzerberg. Bei der Talstation angekommen, galt es mit Sack und Pack den Sessellift zu besteigen. Manch einer schaute skeptisch in die dunklen Regenwolken. Sie sollten uns aber – zumindest am Samstag – noch verschonen. Allerdings war es dafür auf dem Sessellift und erst recht bei der Bergstation temperaturmässig ziemlich winterlich. Bei 6,5°C ernteten der bergerprobte technische Leiter Christoph Hofstetter und seine Frau Andrea doch einige neidische Blicke, als sie mit Mütze und Handschuhen dem Sessellift entstiegen. Nach einem wärmenden Kaffee wanderte die TVW-Schar durch Wald und Wiesen Richtung Obstalden und nach einer kräftigen Stärkung mit Meringue und Huuskafi schliesslich wieder zurück zur Bergstation Habergschwänd. Dort angekommen hatten auch die Letzten wieder warm, lachte doch sogar ab und zu die Sonne zwischen den Wolken hindurch. Sogleich ging es weiter, wieder Richtung Tal, diesmal mit dem Trottinett! Da der Berichterstatter den Besenwagen markierte, kann er leider keine Details über den genauen Rennverlauf berichten. Nur soviel: Über technische Defekte bis hin zu klassischen Fahrfehlern war offenbar alles zu sehen. Nur gut, dass das Berggasthaus auch mit einem Erste-Hilfe-Koffer ausgerüstet war.

Nach dem feinen Nachtessen mussten dann natürlich auch noch die Hirnzellen trainiert werden, sei es mit Jassen, Montagsmaler oder Personenraten. Lustig war es allemal, bis der Wirt schliesslich schlafen gehen wollte.

Am Sonntagmorgen ging es nach dem Frühstück ab Richtung Hochseilgarten, trotz feuchter Witterung. Respekt und Konzentration liessen die Regentropfen aber bald vergessen. Hoch oben in den Baumkronen seilten wir uns über Hängebrücken, Drahtseile, wippende Baumstämme und Fussschlaufen von Wipfel zu Wipfel. Manch ein Baumakrobat erntete bei seinen Aktionen A’s und O’s von den anderen, die noch festen Boden unter den Füssen hatten. Dadurch angespornt, wollte Roman Schuler allen beweisen, dass eine „Chatzeläufi“ auch rückwärts bewältigt werden kann. Er musste aber bald einsehen, dass die physikalischen Gesetze auch für einen noch so kräftigen Geräteturner nicht auszuhebeln sind. So hing er denn in der Mitte des Seils und musste sich mühsam wieder zur Plattform hangeln. Naja: Wir hatten Spass und Roman hatte etwas Physiknachhilfe! Höhepunkt bildete zum Abschluss die 150m lange „Chatzeläufi“ über ein Bachtobel. Ein tolles Erlebnis, das allen sicher noch lange in Erinnerung bleibt. Zurück im Bergrestaurant wurden dann die Erfahrungen, Gefühlslagen und Pulsfrequenzen eifrigst diskutiert. Nachdem Durst und Hunger gestillt waren, sattelten wir nochmals die Trottinette zum „final ride“. Diesmal mussten wir allerdings die Regenreifen montieren und ab ging es auf der Bergstrasse Richtung Tal, wo alle gut ankamen (nachdem sie zum Teil das Trottinett von der Kuhweide wieder auf die Strasse bugsiert hatten.)

Das war also das 1. TVW-Weekend. Aus meiner Sicht vollends gelungen und ab sofort fester Bestandteil im Jahresprogramm, also dick anstreichen. Besten Dank an dieser Stelle noch einmal an Pesche und Adi für die gute Idee und die reibungslose Organisation. Ich freue mich schon auf die 2. Auflage und hoffe, dass nächstes Jahr alle (und ein paar mehr) wieder dabei sind. Also bis dann.

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